Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge (Homepage)

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Informationen über Veranstaltungen in 2019 finden Sie
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Führung über den Alsbacher Judenfriedhof

Am 5. Mai (Sonntag), 14 Uhr, bieten wir wieder eine Führung über den Alsbacher Judenfriedhof, den größten jüdischen Landfriedhof Hessens, an. Dr. Fritz Kilthau wird viele Details zur Geschichte des Friedhofs, zu den Gräbern, Grabsteinen und ihren Symbolen und den jüdischen Beerdigungsriten erklären. Weitere Stationen des Rundgangs sind der Gedenkstein für den berühmten Rabbi Samuel Bacharach und die Gedenktafel zur Erinnerung an die Friedhofsschändung während der Reichspogromnacht 1938 durch die Nationalsozialisten. Zu den letzten der auf dem Alsbacher Judenfriedhof beerdigten Juden gehören der Bankier Julius Bauer und seine Frau Hedwig aus Bensheim, deren Gräber zum Abschluss der Führung aufgesucht werden - Dr. Fritz Kilthau hat ihre Lebensgeschichte in der Broschüre "Menschengesichter - Die jüdische Bensheimer Familie Bauer" niedergeschrieben.
Ausführliche Informationen zur Führung über den Alsbacher Judenfriedhof finden sich in der von Pfarrer Johannes Mingo und Dr. Fritz Kilthau erstellten Broschüre "Beth Olam - Haus der Ewigkeit" - Gang über den jüdischen Friedhof in Alsbach an der Bergstraße (deutsch) und "Beth Olam - House of Eternity" - A visit to the Jewish cemetry in Alsbach on the Bergstraße ( englisch), die man nach der Führung erwerben kann. Die Broschüre "Menschengesichter - Die jüdische Bensheimer Familie Bauer" wird gleichfalls angeboten.

MIT DEM SMARTPHONE AUF DEN SPUREN DER NS-ZEIT IN ZWINGENBERG

Normalerweise bieten wir alle zwei Jahre einen geführten Stadtgang auf den Spuren der NS-Zeit in Zwingenberg an. Sie können ihn aber auch mittels Smartphone selbständig machen: Laden Sie sich hier die
STADTKARTE von Zwingenberg mit den eingetragenen Gedenkorten herunter. Beim Anklicken der Symbole erhalten Sie weitere Informationen. Am besten lassen Sie sich zum Gebäude der ehemaligen Synagoge (Wiesenstrasse 5 - Symbol Davidstern) führen und folgen dann dem blau gekennzeichneten Weg.
Wir danken Herrn Dominik Fliess sehr herzlich für die Erstellung dieses virtuellen Stadtgangs.

Am Samstag, 25. November 2017 wurde am Bensheimer Wasserwerk eine Gedenkstele für drei junge Soldaten errichtet, die zu Kriegsende vom Fliegenden Standgericht Helm wegen angeblicher Fahnenflucht zum Tode verurteilt und dann am Wasserwerk erschossen wurden.
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Am 23. März 1945 wurden am alten Bensheimer Wasserwerk am oberen Ende der Dürerstraße drei junge Soldaten von einem Hinrichtungskommando erschossen. Kurz vorher waren sie von dem Fliegenden Standgericht Helm in der Turnhalle des damaligen Gymnasiums, der heutigen Kirchbergschule, wegen angeblicher Fahnenflucht zum Tode verurteilt worden.
Dr. Fritz Kilthau hat jetzt in einer Broschüre "23. März 1945 - Altes Wasserwerk Bensheim - 3 JUNGE SOLDATEN HINGERICHTET - vom Fliegenden Standgericht Helm verurteilt" viele Details zu dem 17jährigen Hans Richard Fuchs, einem der drei Opfer, und zum Fliegenden Standgerichts Helm, das außer in Bensheim auch im Maingebiet, Franken und Sudetenland wütete, veröffentlicht.
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AM 3. JULI 2012 WURDEN 11 STOLPERSTEINE IN ZWINGENBERG VERLEGT. HIER ERFAHREN SIE MEHR.

Am 23. Januar 2012 wurde unser Vorsitzender Dr. Fritz Kilthau im Berliner Abgeordnetenhaus mit der "Obermayer German Jewish History Award" ausgezeichnet. Mehr

Mit der Goldenen Ehrennadel des Kreises Bergstraße erhielt er am 26. Januar 2013 aus den Händen von Landrat Matthias Wilkes eine weitere Auszeichnung. Mehr

Unser Verein hatte im Januar 2012 den vom Bergsträßer Anzeiger und der Sparkasse Bensheim ausgelobten Wettbewerb zum Thema "Verein des Monats: Wie präsentiert sich Ihr Verein im Internet?" gewonnen.

Letzte Änderung am Sonntag, 24. März 2019 um 14:44 Uhr.