Veranstaltungen 2014

Waldenser kommen nach Südhessen

Von Montag, 13. Januar 2014, bis Freitag, 7. Februar 2014, zeigte unser Verein in Kooperation mit dem Kreis Bergstraße noch einmal unsere - leicht erweiterte - Ausstellung "Migration in Südhessen - Region Bergstraße-Odenwald" im Foyer des Landratsamts Heppenheim. Die Ausstellung wurde am 13. Januar, 18:00 Uhr von Landrat Matthias Wilkes eröffnet.
Details zur Ausstellung finden Sie hier.

 

Am Montag, 27. Januar 2014, 19:00 Uhr berichtete Pastoralreferent Bartholomäus Forchner-Thöne, Sprecher der PAX-CHRIST-Bewegung des Kreises Bergstraße, im Pfarrzentrum der katholischen Kirchengemeinde in einem Vortrag über Begegnungen von Bergsträßer Jugendlichen mit Auschwitz-Überlebenden. Veranstalter waren die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Zwingenberg, der Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V. und die Erwachsenenbildung der katholischen Kirchengemeinde ein.
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von den sowjetischen Truppen befreit. Der 27. Januar ist seit 1966 ein bundesweit gesetzlicher Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus; zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.
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Vor der Synagoge

(links Dr. Fritz Kilthau, rechts Hanns Werner - Foto Thomas Neu)

Am Samstag, 5. April 2014, luden wir wieder zu einem Stadtgang auf den Spuren der NS-Zeit in Zwingenberg ein.
Dr. Fritz Kilthau berichtete dabei über die Verfolgung, Migration und Ermordung von Zwingenberger Juden, über die Gewalttätigkeiten und Prozesse gegen Mitglieder der örtlichen Arbeiterparteien KPD und SPD, gegen Anhänger der Ernsten Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Zwingenberg sowie von den Auseinandersetzungen mit Vertretern der hiesigen Kirchen. 19 Personen nahmen am Stadtgang teil.
Details zur Führung finden sich hier. Der Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge hat die Broschüre "Mitten unter uns" - Stadtgang auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Zwingenberg an der Bergstraße 1933 – 1945“ mit den Details des Rundgangs herausgebracht.

 

Bild: Ilsemarie

Quelle: Creative Commons BY-SA 3.0

Am Sonntag, 27. April 2014 besuchten wir die zwischen 1985 und 1987 erbaute neue Mannheimer Synagoge mit Gemeindezentrum im Quadrat F3. 15 Teilnehmer erfuhren in einer 1 3/4stündigen Führung von den beiden Mitgliedern der Mannheimer jüdischen Gemeinde, Frau Althausen und Frau Diamant, viele Details zum jüdischen Gottesdienst und zu sonstigen jüdischen Riten.
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Am Dienstag, 6. Mai 2014 führten wir den hr-Film "Der große Raub - wie in Hessen die Juden ausgeplündert wurden" im Saal des Alten Amtsgerichts vor. Neben den beiden Autoren Henning Burk und Dietrich Wagner war auch der frühere hessische Finanzminister Karl Starzacher anwesend. Starzacher wies die hessischen Finanzämter an, die Akten über die Ausplünderung der Juden von 1933 bis zu deren Deportationen für wissenschaftliche Zwecke freizugeben - erst hierdurch wurde die Rolle des Fiskus und die Beteiligung der Bevölkerung am großen Raubzug gegen die Juden publik.
Der Film des Hessischen Rundfunks entstand in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt.
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Am Dienstag, 8. Juli 2014, hielt Frau Dr. Esther Graf (Agentur für jüdische Kulturvermittlung, Mannheim/Heidelberg) ihren Vortrag "Schana Towa! Durch das Jahr anhand des jüdischen Kalenders" im Saal der katholischen Pfarrgemeinde. In diesem Vortrag erfuhr man nicht nur, warum ein jüdisches Jahr 12 oder 13 Monate haben kann und weshalb 3761 Jahre zum gregorianischen Jahr addiert werden müssen, um zum aktuellen jüdischen Jahr zu gelangen. Man erfuhr vor allem, wie und in welchen Monaten die jüdischen Feiertage begangen werden - mit anschaulichen Beispielen zum Hören und Sehen.
Im Anschluss des Vortrags luden wir zu unserer öffentlichen Jahreshauptversammlung ein.
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Am 15. und 16. September 2014 besuchte Michael Ben-Elizier mit seiner Frau Rachel Zwingenberg. Seine Großeltern, Amanda und Saly Wolf, sowie deren Kinder Ilse, Arnold und Fritz (der Vater Michael Ben-Eliziers) wohnten dort am Marktplatz Nummer 12. Die Großeltern wurden im März 1942 ins KZ Piaski-Lublin (heute Polen) deportiert, Arnold kam in Auschwitz um. Ilse entkam in die USA, Fritz nach England, später zog er nach Israel, wo auch das Ehepaar Ben-Elizier heute wohnt.
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Am Sonntag, 28. September 2014 hatten wir uns mit einem Stand am Tag der Vereine in der Zwingenberger Melibokushalle beteiligt. Wie 2012 hatten wir wieder unser Quiz mit Fragen zu unserem Verein, zur Geschichte der Zwingenberger Juden und zu den früheren beiden Synagogen angeboten. Erfreulicherweise gab es großes Interesse an unseren Büchern und Broschüren und wir hatten interessante Gespräche mit den Besuchern unseres Stands.

 

Zusammen mit der Stadtbücherei Zwingenberg luden wir am 15. Oktober 2014 zu einem Abend mit dem palästinensischen Geschichtenerzähler Salim Alafenisch ein. Der Titel seiner Lesung war "Die Feuerprobe - Geschichten aus der Wüste". Veranstaltungsort war die Stadtbücherei, Obergasse 2.
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Quelle: Wikimedia Commons

Israelische Postverwaltung 1962

Am Freitag, 14. November 2014 erinnerte Joachim Dietermann, Pfarrer für Religionspädagogik, an Janusz Korczak, ein Vorbild für Kinder und Erwachsene: "Vom Recht auf Achtung und Respekt". Hiltrud Wunsch (Flöte) und Monika Hölzle-Wiesen (Klavier) begleiteten den Vortrag musikalisch im evangelischen Gemeindehaus, Darmstädter Straße 22. Veranstalter waren die Projektgruppe "Offene Kirche" der evangelischen Kirchengemeinde und der Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge.
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Hiltrud Wunsch, Joachim Dietermann und Monika Hölzle-Wiesen (von links)
(Foto: Irmgard Wagner)

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(c) Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V.