Veranstaltungen 2015

Am Dienstag, 27. Januar 2015, 19:30 Uhr wurde zum Auschwitz-Gedenktag eine ökumenische Gedenkandacht im evangelischen Gemeindehaus angeboten. Getragen wurde diese Veranstaltung von den beiden Kirchengemeinden und unserem Verein „Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V.“.
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Am Sonntag, 31. Mai boten wir wieder unter Leitung von Pfarrer Johannes Mingo eine Führung über den Jüdischen Friedhof in Alsbach an. Dieser Friedhof ist mit mehr als 2000 erhaltenen Grabsteinen der größte jüdische Landfriedhof in Hessen. Im Jahr 1616 angelegt, diente er der jüdischen Bevölkerung aus 21 Städten und Gemeinden in hessischen Ried, der Bergstraße und des vorderen Odenwalds als Begräbnisplatz.
Berichte von der Führung im April 2013 finden Sie hier.

 

Am Dienstag, 23. Juni 2015 referierte unser Vorsitzender Dr. Fritz Kilthau über „Die beiden ehemaligen Synagogen in Zwingenberg“ im Saal des Alten Amtsgerichts. Berichtet wurde in dem Bildvortrag von dem Kauf der ersten Synagoge am alten Rathausplätzchen (Haus „Am großen Berg Nr. 2“) 1881, dem Brand von 1902 und der Errichtung der zweiten Synagoge in der Wiesenstraße 1903. Auch von Philipp Schuch, dem Architekten der Synagoge, wurde erzählt. Am Tag der Reichspogromnacht 1938 wurde die Synagoge an Privat verkauft. Nach dem Krieg wurden die Eigentumsrechte an die Jewish Restitution Successor Organisation (JRSO) übertragen, die bisherigen Besitzer erhielten ein Vorkaufsrecht eingeräumt.
Nach dem Bildvortrag fand die öffentliche Jahreshauptversammlung unseres Vereins statt.
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Bild: Thomas Neu / www.thomasneu.de

Am Dienstag, 1. September 2015 luden wir die Ferienspielkinder ein, Tänze aus dem Nahen Osten - insbesondere aus Israel - unter Anleitung von Cornelia Noemi Fisch, Brühl kennenzulernen. Israelische Tänze sind sehr mannigfaltig. Sie stellen eine außergewöhnliche Mischung aus Folklore, Klezmer, Dance-Aerobic, Latindance und orientalischen Elementen dar. Es gibt weit mehr als 7000 verschiedene Choreografien zu traditionellen und modernen Klängen aus dem Orient, Lateinamerika, den USA und aus Westeuropa. Israelische Tänze werden auf der ganzen Welt getanzt.
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Cornelia Naomi Fisch mit den Ferienspielkindern

Hanns Werner liest orientalische Märchen

Ihre aktuelle Filmdokumentation „Roma in Frankfurt“ stellte Cornelia Rühlig, Leiterin des Museums von Mörfelden und Vorstandsvorsitzende der Margit-Horváth-Stiftung, am Dienstag, 15. September 2015 im Saal des Alten Amtsgerichts vor. Bereits am 9. November 2014 hatte sie bei der Zwingenberger Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht einen sehr beeindruckenden Vortrag zur Geschichte der Sinti und Roma und ihrer Verfolgung in der NS-Zeit gehalten. Elena Gunici, die im Film porträtiert wird, war gleichfalls anwesend.
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Unser Verein lud wieder zu einer Führung auf den Spuren des ehemaligen jüdischen Worms am Samstag, 10. Oktober 2015 ein. Unter Leitung der ausgezeichneten Führerin Frau Carla Bemsch wurden die wiederaufgebaute Synagoge, die sogenannte Raschi-Kapelle, das Frauenbad (Mikwe), das jüdische Museum und das ehemalige jüdische Viertel besucht. Ein Gang über den berühmten "Heiligen Sand", den Friedhof der ehemaligen jüdischen Gemeinde Worms, bildete den Abschluss der 3 1/2 stündigen Führung.
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Auf den Spuren des jüdischen Worms

Irith Gabriely und Peter Przystaniak - Klassik, Klezmer, Jazz und Eigenkompositionen - dies war der Titel eines außergewöhnlichen Konzerts unseres Vereins in Kooperation mit dem Theater Mobile am Samstag, 31. Oktober 2015. Für diese Veranstaltung hatten die beiden Künstler (Irith Gabriely Klarinette, Peter Przystaniak Flügel) eigens eine neue Komposition geschrieben, die zum ersten Mal aufgeführt werden wurde.
Veranstaltungsort war das Theater Mobile im Keller des Alten Amtsgerichts Zwingenberg, Obertor 1 (http://www.mobile-zwingenberg.de/index.html).
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Der Erlös des Konzerts von 900 € wurde jetzt der evangelischen Kirchengemeinde als Beitrag zur Renovierung der Zwingenberger Bergkirche übergeben. Die Vorsitzenden der beiden Vereine, Gabrielle Poitevin und Dr. Fritz Kilthau, erklärten bei der Übergabe der Spende: "Wir wollen die Kirchengemeinde mit diesem Beitrag dabei unterstützen, die beträchtlichen Geldmittel zur Erneuerung der Kirche aufzubringen." Unser Bild zeigt (v.l.) Gabrielle Poitevin (Vorsitzende des Theater Mobile), Gabriele Dierig, Claudia Willbrand, Birgit Müllemann-Schmidt (hinten), Dr. Fritz Kilthau (Vorsitzender des Arbeitskreises Zwingenberger Synagoge), Doris Bonin-Müller, Marcel Keim, Pfarrer Christian Hilsberg und Hanns Werner.

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(c) Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V.