Veranstaltungen 2002

Zwingenberger Weihnachtsmarkt

Zum ersten Mal hat sich unser Verein mit einem eigenen Stand am Zwingenberger Weihnachtsmarkt (6. und 7.12.2002) beteiligt. Neben "Schottentee" (Tee mit Whiskey, Sahne, Zucker und einer Prise Muskat - probieren Sie es aus, es schmeckt toll) wurden Irith Gabrielys/Hans-Joachim Dumeiers CD "Church meets Synagogue" und die Bücher "Mitten unter uns - Zwingenberg an der Bergstraße von 1933 bis 1945", die neuen Geschichtsblätter des Kreises Bergstraße mit einem Aufsatz über das Kriegsende in Zwingenberg sowie das neue Buch über den jüdischen Friedhof in Alsbach angeboten.

 

KZ Osthofen

Am Samstag, 16. November 2002, lud unser Verein zu einer Führung durch die KZ-Gedenkstätte Osthofen ein. Erstaunlich viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen diese Gelegenheit zur Besichtigung des ersten KZs im damaligen Volksstaat Hessen war und waren sehr beeindruckt von der Ausstellung, die sehr detailliert die Geschichte des KZs aufzeigt.
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Radio Melibokus

Wie bereits 2001 stellte sich unser Verein am 14. November 2002 wieder in einer einstündigen Sendung bei Radio Melibokus vor. Unter der souveränen Leitung von Pfarrer Dr. Christoph Klock erläuterte Dr. Fritz Kilthau die Vereinsziele und Hanns Werner berichtete von den geplanten Veranstaltungen. Ergänzt wurden diese Berichte durch Interviews mit Prof. Claude Abraham, Nachfahre jüdischer Zwingenberger, der Klarinettistin Irith Gabriely, die im September zusammen mit Hans-Joachim Dumeier mit ihrem Konzert „Church meets Synagogue“ in der Zwingenberger Bergkirche begeisterte, sowie der Frankfurter Regisseurin und Autorin Petra Kunik, die kurz zuvor in Zwingenberg über den jüdischen Humor referierte.
(Logo: Radio Melibokus, Programm 2002)

 

Petra Kunik: "Der jüdische Humor"

Zu einem nachdenklich-heiteren Abend lud unser Verein am 23. Oktober 2002 ins katholische Pfarrzentrum ein: Die Frankfurter jüdische Regisseurin und Autorin Petra Kunik stellte bei Wein und Käse ihre Recherche zum Thema "Der jüdische Humor" vor - natürlich mit vielen köstlichen Beispielen.
(Bild: tz.foto / Ernst Lotz)
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Church meets Synagoge

Irith Gabriely und Hans-Joachim Dumeier

"Church meets Synagogue" lautete der Titel eines Konzert, das am 14. September 2002 in der Zwingenberger Bergkirche im Rahmen des Kultursommers Südhessen besondere Akzente setzte. Eingeladen hatte unser Verein in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Zwingenbergs. Die beiden Solisten, die Klarinettistin Irith Gabriely und der Organist Hans-Joachim Dumeier präsentierten ein außergewöhnliches Musikprojekt. In einem christlich-jüdischen Dialog auf musikalischer Ebene wurden klassische Musik von Domenico Cimarosa und Johann Sebastian Bach, Werke jüdischer Komponisten wie beispielsweise von Ernest Bloch, moderne westliche Musik von Duke Ellington und Klezmermusik, die volkstümliche Musik der jiddisch sprechenden Juden Osteuropas, in eine reizvolle Spannung gestellt. Mehr als 200 Besucher waren begeistert von diesem Konzert!
(Bild: organo phon, Windesheim)
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Kurt Knapp wird Ehrenmitglied

Der Vorstand gratuliert Kurt Knapp

Dr. Fritz Kilthau (Mitte links) überreicht die Ehrenurkunde

Anfang Oktober 2002 wurde der Zwingenberger Bürgermeister a.D., Kurt Knapp, zum Ehrenmitglied unseres Vereins ernannt. Zur Verleihung der Ehrenurkunde war Kurt Knapp mit seiner Gattin zu einem internationalen Bankett ins katholische Pfarrzentrum eingeladen.
(Bild: tz.foto / Ernst Lotz)
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Martha und Moritz Schacks Enkelin besucht uns

Empfang im Rathaus

(v.l. Hanns Werner, Prof. Joan Haahr, Jorn Haahr, Dr. Fritz Kilthau)

Frau Professor Dr. Joan Haahr, Enkelin der letzten Zwingenberger Juden Martha und Moritz Schack, stattete zusammen mit ihrem Mann Jorn am 29. Juli 2002 Zwingenberg einen Besuch ab. Stadtrat Hanns Werner begrüßte das Ehepaar, das auf einer Europareise war, offiziell im Namen der Stadt. Dr. Fritz Kilthau hieß die NewYorker im Namen des Arbeitskreises Zwingenberger Synagoge herzlich willkommen.
(Bild: Thomas Neu)
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Jüdischer Friedhof in Alsbach

Im Rahmen der „Zwingenberger Perspektiven“ wurde zu einer Führung auf dem jüdischen Friedhof in Alsbach am 2. Juni 2002 eingeladen. Dr. Hartmut Heinemann, Autor der Dokumentation "Der jüdische Friedhof in Alsbach an der Bergstraße" und Mitglied der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen übernahm die sachkundige Führung auf dem größten jüdischen Landfriedhof Hessens.

 

Lichtbildervortrag in Alsbach

In der Reihe „Veranstaltungen gegen Gewalt“ lud die Nachbargemeinde Alsbach-Hähnlein am 23. Mai 2002 Dr. Fritz Kilthau zu einem Bild-Vortrag über die Verfolgung und den Widerstand in Zwingenberg von 1933 bis 1945 ein.

Jahreshauptversammlung 2002

Stabwechsel an der Vereinsspitze

(von links: Gründungsvorsitzende Dr. Claudia Becker,Kurt Knapp, der neue stellvertr. Vorsitzende Hanns Werner, Referentin Renate Knigge-Tesche, der neue Vorsitzende Dr. Fritz Kilthau und die Alsbacher Pfarrerin und Dekanin Ulrike Scherf)

Am 22. Mai 2002 fand die öffentliche Jahreshauptversammlung unseres Vereins im evangelischen Gemeindehaus in Alsbach statt. Nach einem interessanten Referat von Renate Knigge-Tesche (Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Wiesbaden) zum Thema „Brauchen wir heute noch Gedenkstätten-Arbeit?“ wurde der Vereinsvorstand neu gewählt. Dr. Fritz Kilthau, bisheriger Stellvertreter des Vorsitzenden, trat an die Spitze; Hanns Werner, bisheriger Vorsitzender, wurde zum Stellvertreter gewählt. Dem Zwingenberger Ehrenbürgermeister Kurt Knapp verlieh der Verein die Ehrenmitgliedschaft.
(Bild: tz.foto / Ernst Lotz)
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Stadtgang - 40 Teilnehmer trotz starken Regens

Stadtgang 2002

"Auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Zwingenberg während der Zeit des Nationalsozialismus" war das Thema des Stadtgangs, zu dem unser Verein am 4. Mai 2002 zusammen mit der evangelischen und katholischen Pfarrgemeinde Zwingenbergs einlud. Dr. Fritz Kilthau erzählte an authentischen Orten die Geschichten von Zwingenberger Bürger, die wegen ihrer Religion, ihrer politischen Gesinnung oder ihrer Kritik am Naziregime verfolgt und ermordet wurden. Trotz strömenden Regens nahmen über 40 Personen an diesem interessanten Stadtgang teil.
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Synagoge in Pfungstadt

Am 13. April 2002 luden die Veranstalter der „Zwingenberger Perspektiven“ zu einer Führung durch die ehemalige Synagoge in Pfungstadt ein. Nach langjähriger Renovierung wurde die ehemalige Synagoge im Mai 2001 ihrer neuen Nutzung als "Kulturhaus ehemalige Synagoge" der Öffentlichkeit übergeben. Nach dem Erwerb des Gebäudes durch die Stadt Pfungstadt 1990 wurde eine denkmalsgerechte Sanierung durchgeführt, die neben dem Erhalt des Altbestands das Aufzeigen der Verletzungen der historischen Substanz durch den Umbau und die Nutzung nach 1938 aufzeigt.
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(c) Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V.