Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge (Homepage)

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Informationen über Veranstaltungen in 2023 erhalten Sie
hier.

Die Wunschkinder der SS - Das Projekt 'Lebensborn'

In das Lebensborn-Heim „Sonnenwiese“ im mittelsächsischen Kohren-Sahlis wurden viele von den Nazis als „rassisch wertvoll“ bezeichnete Kinder aus Norwegen, Polen und Jugoslawien verschleppt. Copyright: Archiv Schmitz-Köster

Die Berliner Autorin Dr. Dorothee Schmitz-Köster wird am Dienstag, 7. Februar, 19 Uhr, im Saal des Alten Amtsgerichts, Obertor 1, zum Thema "Die Wunschkinder der SS" – Das Projekt 'Lebensborn' sprechen. Sie wird hierbei die rassenideologischen Hintergründe, den Alltag der Lebensborn-Heime und das Schicksal von Müttern und Kindern vorstellen.
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Verlegung einer Stolperschwelle

Am Montag, 14. November 2022, 14 Uhr, verlegte Gunter Demnig, der Erfinder der sogenannten Stolpersteine, vor dem Gebäude der ehemaligen zweiten Zwingenberger Synagoge in der Wiesenstraße 5 eine STOLPERSCHWELLE. Hierdurch soll an die ehemalige jüdische Gemeinde Zwingenbergs, ihr Gotteshaus und besonders an die 40 Opfer erinnert werden, die in der NS-Zeit emigrieren mussten, verfolgt und ermordet wurden. Unser Verein hatte bereits im Juni 2012 zusammen mit der Stadt Zwingenberg für elf ehemalige jüdische Bürger vor deren letzten freiwillig gewählten Wohnungen Stolpersteine verlegen lassen.
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Fotos von der Verlegung der Stolperschwelle finden Sie hier.
mehr zu den in Zwingenberger verlegten Stolpersteinen

NEUE BROSCHÜRE ERSCHIENEN:
Fritz Kilthau
Verfolgt - ermordet - gerettet
Die jüdische Bensheimer Familie Rosenfelder und ihre Nachfahren in der NS-Zeit


In der Reichspogromnacht 1938 wurde das Manufakturwarengeschäft von Johanna und Jakob Rosenfelder in der Bensheimer Bahnhofstraße verwüstet, im Januar 1939 mussten sie ihren Betrieb schließen. Nach dem zwangsweisen Umzug in ein "Judenhaus" in der heutigen Straße "Am Bürgerhaus" wurden sie im September 1943 nach Theresienstadt deportiert, von dort 1944 ins KZ Auschwitz. Ihre Tochter Edda überlebte nach der Verhaftung ihres Mannes Dr. Max Jonas unter falschem Namen in Bayern; ihr Mann kam im KZ Theresienstadt ums Leben. Ihre beiden Kinder Klaus und Gert - erst acht und elf Jahre alt - wurden 1939 mit einen "Kindertransport" nach England in Sicherheit gebracht - zu fremden Menschen, deren Sprache sie nicht verstanden. Edda kam nach Kriegsende nach Bensheim zurück und führte dann einen langwierigen und schwierigen Kampf um staatliche Unterstützung und finanzielle Entschädigung für das erlittene Unrecht.
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Stolpersteine für Amanda, Saly und Arnold Wolf

Pfarrer Christian Hilsberg von der evangelischen Kirchengemeinde Zwingenberg lud unseren Vorsitzenden, Dr. Fritz Kilthau, ein, zusammen ein kurzes Video mit Bezug zu den Stolpersteinen für die Opfer des Nationalsozialmus in Zwingenberg zu drehen; für die Aufnahme und die Produktion des Videos war Michael Ränker zuständig.
Das Video finden Sie
hier; mehr zu den in Zwingenberg verlegten Stolpersteinen können Sie hier erfahren.

Christian Hilsberg (rechts) und Fritz Kilthau
Christian Hilsberg (rechts) und Fritz Kilthau (Quelle: Evangl. Kirchengemeinde Zwingenberg)

Den Podcast finden Sie HIER

MIT DEM SMARTPHONE AUF DEN SPUREN DER NS-ZEIT IN ZWINGENBERG

Normalerweise bieten wir alle zwei Jahre einen geführten Stadtgang auf den Spuren der NS-Zeit in Zwingenberg an. Sie können ihn aber auch mittels Smartphone selbständig machen: Laden Sie sich hier die
STADTKARTE von Zwingenberg mit den eingetragenen Gedenkorten herunter. Beim Anklicken der Symbole erhalten Sie weitere Informationen. Am besten lassen Sie sich zum Gebäude der ehemaligen Synagoge (Wiesenstrasse 5 - Symbol Davidstern) führen und folgen dann dem blau gekennzeichneten Weg.
Wir danken Herrn Dominik Fliess sehr herzlich für die Erstellung dieses virtuellen Stadtgangs.

ASPEKTE DER ERINNERUNG AN DIE NS-ZEIT:
Das vollständige Interview von Marvin Zubrod vom Bergsträßer Anzeiger (BAnane-Jugendredaktion) mit unserem Vorsitzenden Dr. Fritz Kilthau finden Sie
hier.

NEU: Sie können sich jetzt unsere Broschüre "Mitten unter uns" - Stadtgang auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand in Zwingenberg an der Bergstraße 1933 - 1945" KOSTENLOS herunterladen. -> hier geht es zu unseren Publikationen

Sind Sie an Gedenkstätten für die Opfer der NS-Zeit in Zwingenberg und Umgebung - von Alsbach bis Lorsch und Heppenheim - interessiert? Dann klicken Sie hier.

AM 3. JULI 2012 WURDEN 11 STOLPERSTEINE IN ZWINGENBERG VERLEGT. HIER ERFAHREN SIE MEHR.

Am 23. Januar 2012 wurde unser Vorsitzender Dr. Fritz Kilthau im Berliner Abgeordnetenhaus mit der "Obermayer German Jewish History Award" ausgezeichnet. Mehr

Mit der Goldenen Ehrennadel des Kreises Bergstraße erhielt er am 26. Januar 2013 aus den Händen von Landrat Matthias Wilkes eine weitere Auszeichnung. Mehr

Unser Verein hatte im Januar 2012 den vom Bergsträßer Anzeiger und der Sparkasse Bensheim ausgelobten Wettbewerb zum Thema "Verein des Monats: Wie präsentiert sich Ihr Verein im Internet?" gewonnen.

Letzte Änderung am Sonntag, 15. Januar 2023 um 14:07 Uhr.