Zwingenberger Perspektiven

Seit 2001 veranstalten der Verein "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge" zusammen mit den evangelischen Kirchengemeinden von Alsbach und Zwingenberg sowie der katholischen Kirchengemeinde Zwingenberg die Informationsreihe "Zwingenberger Perspektive".

Die Reihe begann 2001 mit dem beeindruckenden, computerunterstützen Vortrag von Prof. Manfred Koob von der TU Darmstadt zur virtuellen Rekonstruktion von zerstörten Synagogen, dem interessanten Vortrag der Gießener Professorin Dr. Thea Altaras über die Funktion und Gestaltung der hiesigen Synagogen und den informativen Schilderungen von Svetlana Jebrak (Hochschule für jüdische Studien, Heidelberg) über das heutige jüdische Leben in Deutschland.

Die Veranstaltungsreihe wurde 2002 fortgesetzt mit dem Besuch der renovierten ehemaligen Pfungstädter Synagoge, dem Stadtgang "Mitten unter uns - Zwingenberg 1933 - 1945", geleitet von Dr. Fritz Kilthau, und der Führung über den jüdischen Friedhof in Alsbach durch Dr. Hartmut Heinemann (Kommision für die Geschichte der Juden in Hessen).

2003 begann die Reihe mit einer Führung durch die Darmstädter Synagoge mit anschließender Teilnahme am Sabbat-Gottedienst. Danach luden wir zu einer Führung durch die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee in Mannheim ein. Abgerundet wurde die Veranstaltugsreihe durch einen Geprächskreis des Abrahamischen Teams zum Thema "Wie können wir Vorurteile und Ängste gegenüber anderen Religionen überwinden?"

2004 besuchten zunächst 150 Teilnehmer unter Führung von Pfarrer Johannes Mingo und Dr. Fritz Kilthau den jüdischen Friedhof in Alsbach. Fortgesetzt wurde die Reihe "Zwingenberger Perspektiven" mit dem Stadtgang "Mitten unter uns - Zwingenberg 1933 - 1945", geleitet von Dr. Fritz Kilthau, und dem Vortrag von Walter Ullrich, Darmstadt, "Meschugge, Zores und Schlamassel - Jiddische Spuren im südhessischen Dialekt".




(c) Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V.