Schändung des Alsbacher Judenfriedhofs

Tatort Alsbacher Judenfriedhof: Am Freitag, 5. Juni 2004 entdeckte Dr. Fritz Kilthau, der Vorsitzende des „Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge“, der mit Dr. Jeffrey und Michael Shaman die Gräber ihrer Zwingenberger Vorfahren besuchte, frische Hakenkreuze auf sieben Grabsteinen. Zwei Grabsteine waren mutwillig zerstört und umgeworfen – wie die Polizei feststellte, waren die Bruchstellen frisch. Kilthau war in den letzten Tagen mehrmals auf dem Friedhof, um Fotos für eine neue Broschüre zu machen – das letzte Mal am Dienstag, 2. Juni. Zu dieser Zeit waren die Gräber noch unversehrt.
Die Polizei nahm den Tatbestand auf und ermittelt nun gegen Unbekannt wegen Störung der Totenruhe, gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.

zurück

(c) Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V.